
Zahlen und Fakten zum Projekt

Die Herausforderung
Ziel des Neubaus in Hannover-Marienwerder ist es, die Kompetenzen der zwei bisherigen Standorte Stadthagen und Peine an einem Standort zu bündeln, um damit Synergien für Neuentwicklungen im Bereich des „Cockpits der Zukunft“ zu schaffen. Das moderne Gebäude im Campus-Stil, entworfen vom Berliner Architekturbüro DIA 179, bietet den rund 850 Mitarbeitern eine große Auswahl an buchbaren, ergonomischen Arbeitsplätzen mit einem hohen Maß an Akustikschutz. Gleichzeitig wurde ein breites Angebot an Arbeitsorten für Begegnung und Zusammenarbeit geschaffen, welches den Anforderungen an agiles Arbeiten im Unternehmen gerecht wird.
Die Umsetzung des Projektes verlangte allen Projektpartnern ein hohes Maß an Flexibilität ab, gestartet vor Ausbruch der Corona-Pandemie, verlagerten wir die kontinuierlichen Abstimmungsmeetings ab April 2021 auf eine Online-Plattform. Lediglich Baustellenbesuche, Bemusterungs- und spätere Abnahmetermine wurden, unter Berücksichtigung der bestehenden Vorsorgemaßnahmen, in Präsenz durchgeführt.
Unsere Lösung
In zeitlich aufeinanderfolgenden Projektphasen entwickelten und verfeinerten wir gemeinsam mit dem Projektteam von FORVIA, unter Beteiligung der Mitarbeitervertretungen, das neue Workplace Konzept.
Ausgangspunkt des Konzeptes war die Forderung des Facility Managements nach maximaler Flexibilität in der späteren Nutzung der Fläche. Basierend auf einer Flächengröße von 190cmx190cm strukturierten wir die Flächen des Gebäudes und entwickelten ein flexibles und modulares Angebot an Work-Settings. Mittels Errichtung einer Pilotfläche in Stadthagen konnte, durch Praxistest und Mitarbeiter-Feedback, das Workplace-Konzept finalisiert werden. Während des Entstehungsprozesses wurde das Konzept gleichfalls kontinuierlich auf Wirtschaftlichkeit überprüft.

Interior Design
Das Interior Design Konzept für Forvia setzt sich aus drei wesentlichen Komponenten zusammen – Formensprache, Farbwahl und Funktionalität. Der Industriebau sollte in seiner Ästhetik und Funktion untermauert werden, gleichzeitig sollte eine angenehme Arbeitsatmosphäre geschaffen werden. Dazu wurde mit „echten“ Materialitäten gearbeitet. Glatte technische Oberflächen werden in Kontrast zu strukturierten Materialen, wie Holz oder Filz gesetzt. Die kühle Erscheinung des Gebäudes wurde um Shooting-Pastells ergänzt und- durch Kontrastierung zur Warm-Naturals-Farbwelt – abgerundet. Akzente werden durch das Speedline-Konzept gesetzt. Diese formale Idee zieht sich, wie ein roter Faden, von der Außenfassade über die Eingangshalle, in das Betriebsrestaurant – bis hin zur Teppichbodengestaltung.







Das FAB LAB ist Tüftlerwerkstatt, Ideenschmiede und Inspirationsort in einem, hier werden zukünftige Innovationen entwickelt.

Die Top 5 Zonen vereinen im Shopfloor zwei Funktionen: den Austellungsbereich für Besucher sowie die täglichen Meetingbereiche.





